Diese Seite wurde zuletzt am 25. Es wurde festgestellt, dass die südliche Toröffnung nachträglich mit Materialien aus Grauwacke, Trachyt, Sandstein und Ziegelbrocken verbaut worden war, seine Funktion als Tor einer wichtigen Verkehrsader der Stadt also eingebüßt hatte.[3]. Jahrhunderts zu entnehmen, nach der sich neben der dort befindlichen Propstei von St. Maria ad Gradus eine Brücke „secus Rhenum“ befand. Januar 2021 um 15:29 Uhr bearbeitet. Das auch als „die bachpforts“ bezeichnete neue Tor am Weidenbach war 1538 vermauert worden, in dem eine kleine Tür als lokaler Ein- und Ausgang diente. Auch das Ausgabenbuch der Stadt vermerkte für das gleiche Jahr einen Posten, der für die Herstellung von „Donnerbüchsen“ angefallen war. Dem Abbruch der mittelalterlichen Stadtmauer ab 1881 fielen Pantaleons-, Bach-, Weyer-, Schaafen-, Ehren-, Friesen-, Gereonstor und die Kahlenhauser Pforte zum Opfer, dazu die nördliche Kunibertsfeste (mit Kunibertsturm und Kunibertstor) und alle Rheintore. Die aus der Antike stammende römische Stadtmauer musste deshalb nach mehreren kleineren Erweiterungen durch einen deutlich größeren Mauerring ersetzt werden. Nach Keussens Erhebungen bestand zuvor nur ein kleiner Mauerzug zwischen dem Saphirturm und der Rheingassenpforte. Er wurde 1833 mit einem den historischen Gegebenheiten nicht entsprechendem Aufbau versehen und 1873 von der Stadt Köln für 19.000, Der sich dem nordwestlichen Eckturm in südwestlicher Richtung anschließende. Das Gleiche galt für die von der Stadt selbst verpachteten oder veräußerten Immobilien an oder in der Rheinmauer, wie beispielsweise für die von ihr verkaufte „Hasenpforte“ am Thurnmarkt. Die in römischer Zeit generell als Wehrtürme dienenden Bauten (auch als Rondelle erwähnt) hatten diese Funktion noch im frühen Mittelalter und wurden in Köln als „wichus oder wighus“ (propugnaculum), gleich Kampfhaus bezeichnet. [7] Um 1144 wurde auf dem der Mauer- und Toranlage vorgelagerten Gelände ein dem Stift St. Pantaleon unterstehendes Benediktinerinnenkloster erbaut[7] und versperrte nun den althergebrachten Weg in die südwestliche Vorstadt, der zugleich der Beginn der „Via Agrippa“, der Agrippa-Straße Köln–Trier nach Südwesten war. An der Straße „Kleiner Griechenmarkt“ befinden sich die Reste eines Turms. Bayenturm*, Rheinseite: Zum weiteren Schutz dieses Abschnittes befand sich an der Nordseite des Grabens ein Wall. Fundamente des über Jahrhunderte nicht mehr erwähnten Südwesttores wurden in der Clemensstraße Höhe Bobstraße entdeckt und konnten eindeutig der römischen Zeit sowie dem in seiner Zusammensetzung identischen Material der anstoßenden Stadtmauerreste dieser Epoche zugeordnet werden. Die römische Stadtmauer umschloss als ein mit Toren und Türmen ausgestattetes Bauwerk ein sich den natürlichen Geländeformen anpassendes, unregelmäßiges Viereck, welches sich der Form eines Quadrates annäherte. Der Hag des äußeren Grabens wurde 1438 erwähnt und als erste größere Bollwerke nannte die „Wachtordnung“ der Stadt im Jahr 1446, die vor dem Weyer- und dem Hahnentor gelegenen Anlagen. Die Rheinmauer war ein Bauwerk des 13. [21] Wahrscheinlich war der als Pendant zum südlichen Saphirturm am Ende der Trankgasse stehende Turm ein Vorgänger des später als Frankenturm bekannten Bauwerks. An der Friesenpforte solle ein kleines steinernes Bollwerk in dem äußeren Graben angelegt werden und die Gereonspforte solle im inneren Graben eine „Notwehr“ für beide Gräben, sowie am äußeren ein steinernes Bollwerk mit zwei Flügelbauten erhalten. Im 15. Jahrhunderts setzte sich die Kölner Stadtumwallung aus der mittelalterlichen Stadtmauer, dem inneren trockenen Graben, der bastiobären Umwallung mit 23 feldseitigen Bastionen unterschiedlicher Größe, und dem nur teilweise ausgestochenen (zweiten) äußeren trockenen Graben zusammen. D ie römische Stadtmauer von Köln ist 3911,8 Meter lang und umschließt das 96,8 Hektar große antike Kerngebiet der Colonia Claudia Ara Agrippinensium, kurz: der CCAA. Fast jede der an ihr auslaufenden Straßen und Gassen hatte ein Tor, oder zumindest eine kleine Pforte erhalten und unterschied sich nicht nur hierdurch von der feldseitigen Ringmauer, die in ihrer Baustruktur sehr viel einheitlicher errichtet wurde. Die römische Nord-Süd-Fernstraße aus Richtung Nijmegen/Nimwegen (Noviomagus) und Xanten (Colonia Ulpia Traiana) gelangte durch das Nordtor der römischen Stadtmauer in die CCAA, führte über den cardo maximus (heutige Hohe Str./Hohe Pforte), verließ das römische Köln durch das Südtor und die heutige Bonner Str., führte nach Süden über Koblenz (Confluentes) und Mainz (Moguntiacum) und weiter in … Wie bei der feldseitigen Ringmauer hatte auch die Rheinmauer zur Stabilisierung Pfeiler und Bögen erhalten. Salzgassentor | Die Baugenehmigungen waren allerdings mit dem Vorbehalt verknüpft worden, dass die Baulichkeiten im Verteidigungsfall der Stadt zur Verfügung stehen mussten. [28] Von einer erst späteren Umgestaltung der rheinseitigen Mauer berichtet Johann Koelhoff der Jüngere in seiner „Kleinen Chronik von 1528“ sowie der Historiograph Aegidius Gelenius, die beide für diese Arbeiten das Jahr 1497 angaben und eine zu dieser Zeit zinnenlose Mauer beschrieben. Ebenfalls 1585 sah sich der Rat, veranlasst durch den Truchsesschen Krieg, die Brustwehren der Bastionen vor dem Severins- und Hahnentor zur besseren Verteidigung der Haupttore zu verstärken und die Bögen der beiden Windmühlen der Ringmauer (Ulrepforte und Herrenleichnam (später Gereonsmühle genannt)), vorsichtshalber niederzulegen. RÖMISCHE STADTMAUER Im Agrippaviertel lassen sich noch zahlreiche Fragmente der einstigen römischen Stadtmauer finden. [32] Im 18. Markus Trier, in: Thomas Otten, Hansgerd Hellenkemper, Jürgen Kunow, Michael Rind: Teile einer mehrphasigen römischen Steinmauer, Karte mit Detailnotizen und Grenzen der Südwesterweiterung von 1106, https://fortis-colonia.de/publikationen/magazine.html, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Stadtmauer_Köln&oldid=210195091, „Creative Commons Attribution/Share Alike“, Der Eckturm der Nordostseite befand sich am, Der nächste Turm stand zwischen dem 2. und 3. Ausgeführt wurden, wie die Zeichnungen Hollars und Merians ausweisen, Bastionen vor dem Bayenturm, vor dem Severinstor, die Verstärkung vor der Ulrepforte, vor der Pantaleons- und Bachpforte, vor dem Weyer- und dem Hasengassentor am Rheinufer, sowie eine kleine Anlage vor Kahlenhausen. Jahrhundert favorisierte die Stadt eine neue Art der Befestigungsarbeiten, indem sie Erdwerke als Geschützstände und Schutzwehre anlegte. Diese Stadterweiterung ließ die weiter draußen liegenden Stifte und Klöster St. Gereon im Nordwesten, St. Mauritius im Westen, St. Pantaleon im Südwesten und St. Severin im Süden mit ihren Handwerkervierteln weiterhin außerhalb der neuen Stadtmauer. So hatten von den Stadttoren bis ins 19. Zwei Tore waren kleinere Doppelturmpforten, die Kahlhausener Pforte und die Ulrepforte (Töpfertor). [27] 1418 beauftragte der Rat den Feuerwerker Goedekin Volger genannt „Fynzink“, der sich auf die Anlage von Wällen und Bollwerken verstand, die Zimmerleute anzuweisen, die Befestigungen mit Schutzschirmen gegen große Büchsen auszustatten. Die Befestigung befand sich 1156/57 mit allem Zubehör im Besitz des limburgischen Klosters St. Troud, dem auch die Verteidigungspflicht dieses Abschnittes am Ufer oblag. Dazu kam noch eine geringe Zahl Schlupfpforten, die teilweise auch wieder zugemauert wurden. dendrochronologisch datiert. Die Chronologie und Baugeschichte der ersten antiken Kölner Stadtbefestigung ist unsicher. 1259. Die Favoriten können Sie sich auf der Homepage anzeigen lassen und auch für die Navigationsfunktion benutzen. genannt. Hier verschob sich die Befestigungslinie etwa um die gleiche Uferlänge am Rhein nach Süden, wie sie flussabwärts an der nördlichen Stadtseite verändert wurde. Einige Darstellungen des Mittelalters und der Renaissance zeigen Köln als zwölftorige Stadt. errichtet wurde. Die Fortifikation bestand aus überwiegend nicht verkleideten, terrassierten Erdwerken: Bastionen und Wällen. Dazu kam die rheinseitige Stadtmauer mit mehr als zwanzig in die Mauer und zum Teil in deren Türme integrierten Toren und kleineren Pforten. Die Mauer hatte eine Gesamtlänge von ca. 2 54, Paul Clemen unter Verweis auf: Winheim, „Sacrarium Agrippinae“ p. 276; Gelenius p. 583, Paul Clemen unter Verweis auf: Ennen-Eckertz, Quellen H S. 535 A. Nordtor und östlichster Turm der Burgmauer, Nordwestturm nach Justus Vinckenboon um 1660–70. In der Stadt gab es zwei Hauptstraßen, den Cardo Maximus von Süd nach Nord, den Decumanus Maximus von West nach Ost. Allerdings ist die einzige frühe Quelle hierfür der Utrechter Arnoldus Buchelius (1565–1641), der angab, die Rheinmauer sei 1461 erneuert worden. Der letzte Ausbau war der Festungsring der Preußenzeit ab 1815, während die … Altes Schaafentor | 3 m breiten Stadtmauer mit 9 (11) Stadttoren (1 im Norden, 3 im Westen, 2 im Süden, 3 (bis 5) kleinere im Osten zum Hafen), 19 runden Wehrtürmen und 1 großen quadratischem Turm in der SO-Ecke (Ubiermonument) sowie einem Graben vor der Mauer umgeben. Jahrhunderts erfassten. Brandpforte | Die Bauweise und Ausdehnung dieser Anlagen sind nicht bekannt. [17] An der Südseite der Stadt mündete der vom Hang der Ville kommende Bach in den Rhein. Die Stadtmauer von Köln war eine in mehreren Bauphasen über Jahrhunderte errichtete Befestigung. Jahrhundert streckenweise durch Mauern ersetzt, die mit Schießlöchern versehen waren und als „Buirstgewer“ bezeichnet wurden. Im Mittelalter wurden die Tore, Märkte und Türme in den Urkunden und Karten mit lateinischen Namen versehen: Kahlenhauser Pforte – „Porta Calenausensis“, Eigelsteintor – „Nova Porta Eigelis“ und „Antiqua Porta Eigelis“ (altes Eigelsteintor der 2. Heute noch erhalten sind beachtliche Teile einer mehrphasigen römischen Steinmauer, die auf der Rheinseite demnach schon aus dem 1. Wahrscheinlich schon vor 950 war das 25 ha große Gebiet der ehemaligen Rheininsel, auf der sich heute das Martinsviertel erstreckt, bebautes Vorstadtgebiet. Ein wohl verschobener Steinblock lag auf dem Fundament der südlichen Seitenmauer. Mühlengassentor | Die Südmauer verlief westwärts entlang des aus Hürth kommenden Duffesbaches unterhalb der nördlichen Häuserreihe der Straßen Mühlen- und Blaubach und hinter der Bachemstraße weiter westlich, auf der Südseite der Straße „Alte Mauer am Bach“ bis zum Eckturm an der Straße Griechenpforte.[2]. Diese Befestigung entstand nach und nach zwischen den in den Rhein ragenden, „Ark“ genannten Stromköpfen des Kuniberts- und Bayenturmes. Das bereits im 2. 1376 erwähnte die Kölner Chronik einen Angriff auf die Stadt durch Schusswaffen und nannte in diesem Zusammenhang „Feuerpfeile“. Mit der Vorstadt Oversburg im Süden erweiterte sich die Stadt um 34 ha. Die Bauabschnitte der römischen Stadtmauer Kölns sind ein zu bearbeitendes Forschungsfeld der rheinischen Archäologie. Jahrhundert, wie in der älteren historischen Forschung oft genannt, bezog man das 25 ha große Gebiet der ehemaligen Rheininsel, auf der sich heute das Martinsviertel erstreckt, durch den Bau von Wall und Graben an Nord- und Südseite in das Stadtgebiet ein. Griechenmarkt 81/85) die Fundamente eines Jupitertempels (etwa 10 × 10 m) mit dem Götterbild Jupiters und zwei Altären. Nach römischem Recht galten sie ab der Stadtmauer nicht mehr als Reichsstraßen. Waschpforte | Jahrhundert verlandete Gelände wurde in karolingischer Zeit zwischen der römischen Mauer und einer vorgelagerten Rheininsel durch Aufschüttungen befestigt und gegen den Strom durch Kaianlagen abgesichert. (Tortürme reduziert, bedacht und zugemauert). Sicher war es eine Im gleichen Jahr starb der bisherige „Stadtsteinmetzen“ Johann und wurde durch Johann Burst, ebenfalls Steinmetzmeister, ersetzt. Alexander Hess: Die bastionäre reichsstädtische Stadtbefestigung Kölns der frühen Neuzeit. Die Geschichte dieses südwestlichen Tores blieb weitgehend unbekannt, es wurde in der nachrömischen und frühmittelalterlichen Zeit bis über die Jahrtausendwende hinaus nicht mehr erwähnt. Schmiedepforte | [27], Woensams Gesamtansicht des von Deutz gesehenen Stadtbildes verdeutlicht jedoch eine zu dieser Zeit durch Erneuerungen eingetretene Vereinheitlichung der Mauer, woraus auf erfolgte Restaurierungen geschlossen wurde. Altes Eigelsteintor | Eifelpforte | Eine dieser kleinen Eingänge war im Servatiusturm und führte über Treppen und eine Bogenbrücke zum Eberbacher Hof. Heute findet man sowohl Reste der Mauer als auch erhaltene Türme, wie der sogenannte „Römerturm“ dem nordwestilichen Eckturm der Stadtmauer. Sie folgte dann einer geraden Trasse der ehemaligen Römerstraße Trier–Köln durch die Eifel, die nach Augusta Treverorum (Trier) und weiter nach Lyon führte. Der Restaurator Bruno Piek hat auf Kosten des „Fördervereins Römische Stadtmauer Köln“ etliche Wurzelstränge aus den Fugen gezogen. Die römische Nord-Süd-Fernstraße aus Richtung Nijmegen/Nimwegen (Noviomagus) und Xanten (Colonia Ulpia Traiana) gelangte über den heutigen Straßenzug Eigelstein/Marzellenstraße durch das Nordtor der römischen Stadtmauer in die CCAA, führte über den Cardo Maximus (heutige Hohe Straße/Hohe Pforte), verließ das römische Köln durch das Südtor und die heutige Severinstraße (zu römischer Zeit eine Gräberstraße außerhalb der Stadtmauer) und führte nach Süden über Koblenz (Confluentes) und Mainz … Velpforte | Als der Turm später westlich hinter der dann erbauten Rheinmauer lag, hatte er seine anfängliche Bedeutung als Befestigung verloren.[17]. Zwischen Stadt- und Seitenmauern des Tores fand man rechteckige Fundamentvorsprünge von 2,75 / 7,28 m, die als ehemalige Unterbauten von Treppenaufgängen gedeutet wurden. Mit dieser Maßnahme, die gegen den Willen des Erzbischofs Friedrich und gegen den des mit diesem verbündeten Sohn und Nachfolger Heinrichs, Heinrich V. von der Bürgerschaft durchgeführt wurde, entstanden in der erweiterten Umwallung etwa zwölf neue Torbauten, durch die alte Tore der Römermauer (mit Ausnahme der Griechenpforte) ihre ursprüngliche Bedeutung als Außentore einbüßten. In dem Erweiterungsgebiet befanden sich die Stiftskirchen St. Ursula, St. Kunibert und St. Andreas, wobei die Kirche St. Andreas mit ihrem ursprünglichen Namen St. Matthaeus in fossa („St. Jahrhundert wurden strengere Maßstäbe angelegt und gegen die Zustände und Auswüchse an der Rheinmauer eingeschritten. Griechenpforte | Sie hatte 52 Wehrtürme, zwölf Tore zum Rheinufer hin und noch zwölf weitere große Torburgen, von denen noch vier vorhanden sind. Zitat Förderverein römische Stadtmauer: "Die römische Stadtmauer von Köln ist 3911,8 Meter lang und umschließt das 96,8 Hektar große antike Kerngebiet der Colonia Claudia Ara Agrippinensium, kurz: der CCAA. Sie verstärkte diese vorerst durch zusätzliche hölzerne Bollwerke, mit deren Anlage an den beiden Stromköpfen vor dem Bayen- und dem Kunibertsturm begonnen wurde. Bald jedoch galt das Werk in Teilen als baufällig, weshalb es durch mehrere Baufachleute, zuletzt den Ingenieur Mathias Strang, den man sich aus Düsseldorf auslieh, ausbessern und erhöhen ließ. Gereonsmühle* | 1583 begann mit dem Bau der ersten pfeilartigen Bastion vor dem Weyertor in "italienier Manier" der neuzeitliche Festungsbau der bastionären Umwallung in Köln. Angeführt wurden unter anderem die Rentmeister Peter von Heymbach (mehrfach Bürgermeister der Stadt) und Heinrich Broich (1544), Weinmeister Rheindorp, Brun Angelmecher und Costin von Lyskirchen (beide im Gespann 1572 Bürgermeister), Reinhard von Duitz, Laurenz Kronenberg und Heinrich Bilck. Neben diesen neuen Bezirken, sicherte im unteren, stadtnahen nordwestlichen Bereich der Bezirk St. Laurenz ebenfalls einen der vorgeschobenen Befestigungsabschnitte. Unter dem Eindruck dieser Ereignisse beschloss der Rat im Jahr 1476 die städtischen Werkleute zu beauftragen „an St. Severinsportz“ auf deren steinernem Bollwerk eine Brustwehr gleichen Materials aufzubauen, die ein Maß von 4 Fuß Stärke und von 5 Fuß Höhe haben solle. Von der „Würfelpforte“, welche Ein- und Ausgang der Straße „Unter Sachsenhausen“ war, verlief die Umwallung dann weiterhin nördlich durch den „Alten Graben“ (heutige Kardinal Frings- Eintrachtstraße) zum alten Eigelsteintor. Band I, Sp. Die römische Stadtmauer war ein mit 19 Türmen und mehreren Toren ausgestattetes Steinbauwerk, das sich fast quadratisch um die Stadt schloss. war mit einer Weihinschrift versehen, die dem Augustus Maximianus und den Caesar Constantius gewidmet worden war: NOBILISSIMIs Römisch-Germanisches Museum. Der Turm ist Teil der ubischen Befestigung . Frankenturm | Matthäus am Graben“) schon auf die örtlichen Gegebenheiten hinwies. Am Schnittpunkt dieser beiden Straßen lag das Forum, ein riesiger zentraler Markt- und Versammlungsplatz. Außer diesem fanden sich dort in Gräbern unterschiedlicher Größe zahlreiche Beigaben. Jahrhundert eine. Es gab ein Tor im Norden, drei im Westen, zwei im Süden und drei im Osten zum Rhein hin. Das Stadttor lag zwischen dem die südwestliche Stadt absichernden Rondell an der späteren Griechenpforte und der mittleren westlichen Toranlage, einem Vorläufer der späteren, weit westlich vorgeschobenen mittelalterlichen Hahnentorburg. 1476 wurde angeordnet, dass die unerlaubt abgehauenen „Haagen und Hecken“ des äußeren Wallgrabens neu zu bepflanzen und durch Stackets zu verstärken seien. Sie erwähnen Häuser am Rhein oder am Ufer und führen vielfach das „Werft“ vor diesen an. Kölns Mittelalterliche Stadtmauer Köln wuchs auch nach dem Abzug der Römer im 5. Die Veränderungen der städtischen Befestigungsanlagen der Neuzeit lassen sich deutlich auf Anton Woensams „Großer Ansicht von Köln“ (1531) oder auf der perspektivisch verbesserten und im Auftrag der Stadt durch Arnold Mercator geschaffenen Kölner Stadtansicht von 1570 erkennen. Das bereits im 2. Das Ubiermonument ist eines der ältesten erhaltenen Quaderbauten nördlich der Alpen und der älteste erhaltene römische Steinbau Kölns. Als Colonia war Köln, wie bereits erwähnt, nach dem Vorbild Roms erbaut worden und beinhaltete einige imposante Prachtbauten, die heute nicht oder kaum noch zu erkennen sind. Weiterhin wurden die Werkleute angewiesen, allgemein die „Bussenlücher“ (Schießscharten) der Türme zu reparieren, ein steinernes Bollwerk nach Rat der Büchsenmeister an der Pantaleonspforte anzulegen, am Bollwerk des Hahnentores, „binnen vor dem Tor“ ein Gewölbe zu bauen, „darauf man zur Wehr gehen und ein Geschütz aufstellen kann“, dort auch eine äußere Pforte zu erbauen und den Fahrweg wie am Eigelstein- und Severinstor über den Graben zu leiten. 8 m hohen und ca. Unter dem „jülischen“ Werkmeister Alexander und einem Weiteren, der in Bedburg im Dienst des Grafen von Neuenahr stand, wurde in den 1550er Jahren eine Wallplattform angelegt. Weitere erhaltene Teilstücke sind die Bottmühle, der Bayenturm (nach dem Zweiten Weltkrieg neu aufgebaut), die Stadtmauer am Hansaring und das „Thürmchen“, die sogenannte Weckschnapp. Köln - Die antike römische Stadtmauer am Mühlenbach ist Ziel einer massiven Sprayer-Attacke geworden. INVICTIS, Den edlen Herrschern Constantius und Maximinianus, Vor dem Westportal des Kölner … Altes Hahnentor | Ab heute können Sie sich auf der Stadtteil-Karte die Straßen-Verläufe und den Verlauf der Stadtmauer des römischen Kölns anzeigen lassen. Die erste wurde zwischen dem späten 1. und 3. Im 16. Hasenpforte | Mit den erhaltenen Privilegien des Stapel- und Zollrechtes Dort passierte sie im stadtnahen Bereich eines der vor dem Stadtmauern an den Heerstraßen angelegten Gräberfelder der Römer und erreichte nach diesen das freie Umland. Über den Torbögen befand sich, ähnlich der Pfaffenpforte, ein Relief mit einem Löwenpaar.[17]. Jahrhundert recht sorglos. Löwenpforte | 9 km mit 12 Torburgen und 52 Wehrtürmen. Lintgassentor | Die parallel zum äußeren Graben gepflanzten Hecken wurden jedoch noch vor dem Wechsel in das 16. Hotels in der Nähe von römische Stadtmauer: (0.02 km) Cerano Hotel Köln City (0.05 km) Europäischer Hof Hotel (0.15 km) Dom Hotel Am Römerbrunnen (0.16 km) Humboldt1 (0.28 km) Pullman Köln; Sehen Sie sich alle Hotels in der Nähe von römische Stadtmauer auf Tripadvisor an. Altes Kahlenhausener Tor | Entlang der Straßen „Alte Mauer am Bach“ und „Blaubach“ liegen Teile der historischen Anlage. Der Turmrest besaß bereits um die Mitte des 19. Die Stadtmauer von Köln war eine in mehreren Bauphasen über Jahrhunderte errichtete Befestigung. Der römische Turm am Ende der Breite Straße erschien schon nicht mehr auf Mercators Zeichnung von 1570/71, doch lässt ein Schreinseintrag annehmen, dass er zu einer Mühle wurde. Soweit in diesen Urkunden jedoch Häuser angeführt wurden, die als am, oder neben der Stadtmauer gelegen bezeichnet wurden, dokumentierten sie damit deren Lage an der römischen Ostmauer oder den Resten derselben.[27]. März 2021 um 12:05 Uhr bearbeitet. Dreikönigenpforte | Das 1300 dem Kloster der „Weissen Frauen“ auf Widerruf überlassene Tor ist auf der Karte von Mercator (1571) und der von Hogenberg (1572) gut erkennbar. IV, p. 273, Paul Clemen unter Verweis auf: Scheben, Thorburgen S. 531, Hermann Keussen, Topogr. Römische Stadtmauer Köln • 360°/180° virtuelle Panoramatour • lichternte.koeln. [33], Die Befestigung der Rheinseite enthielt u. a. folgende Bauwerke: Dreikönigenpforte, Bleipförtchen, Nächelsgassentor (Neckels(graben)tor), Kleines Witschgassentor, Holzmarktpforte, Großes Witschgassentor, Filzengrabentor (Doppeltor), Mehlpforte, Rheingassentor (Waren- und Zolltor), Hasenpforte, Waschpforte, Markmannsgassentor, Salzgassentor, Lintgassentor, Fischpforte, Mühlengassentor, Neugassentor, Frankenpforte im Frankenturm (hoher Doppeltorturm, vor 1500 zugemauert), Trankgassentor (hoher Doppeltorturm), Kostgassentor, Blomengassentor, die nicht als Torburgen wie auf der Landseite ausgelegt waren. Bereits im Jahr 19 v. Chr. Vorgelände der Bastion des Eigelsteintores 18. Kölns römische Vergangenheit: Neuer Verein will antike Stadtmauer vor Verfall retten . Ebenfalls zu Beginn des 13. Historisch und kulturell umfasst die Stadtgeschichte der Rheinmetropole Köln - grob gegliedert - drei Epochen: Jahrhundert keine Straßenanbindung nach draußen (außer Feldwegen). Germanica Script. Ulrepforte* | Es war eines von wahrscheinlich neun Torbauwerken (acht Tore und ein Torturm) der befestigten Römerstadt, von denen drei auf die westliche Mauerfront entfielen. Seine westliche Hälfte wurde beim Bau des Hauses an der „Griechenpforte“ 8 niedergelegt. Wie der Helenenturm war auch der nächste an der St.-Apern-Straße (im Mittelalter „Hinder Sankt Claren“) folgende Turm (letzterer nicht mehr erhalten) stark überbaut und verfallen, sodass beide Bauwerke erst in den letzten Jahrzehnten des 19. Der in der Gertrudenstraße 7 folgende Wehrturm der Mauer soll bereits im 16. Der „Förderverein Römische Stadtmauer Köln e.V.“ setzt sich für den dauerhaften Erhalt und die denkmalgerechte Sanierung des antiken Baudenkmals ein. [17], Das Bollwerk der Severinstorburg wurde im Zuge der Bauarbeiten an einer neuen U-Bahntrasse erst 2005 freigelegt und dokumentiert. Anteilig wurde dem christlichen Bevölkerungsteil des Bezirkes St. Laurenz der Abschnitt „Ipperwaldgraben“ (dem heutigen Kattenbug) und die Würfelpforte (auf der Gereonstraße) zur Verteidigung übertragen.