Der Boykott war auch gegen Rechtsanwälte und Ärzte gerichtet. Aus diesem bedeutenden Anlass haben sich Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und wichtige Institutionen zusammengeschlossen, um dieses Ereignis unter der Leitung eines eigens gegründeten Vereins zu begehen. Das kaiserliche Dekret ist im Codex Theodosianus überliefert und hat in der Übersetzung folgenden Wortlaut: „Allen Stadträten gestatten Wir durch allgemeines Gesetz, Juden in die Kurie zu berufen. [34] Hier dominierten exquisite Antiquitätengeschäfte, in denen von meist jüdischen Inhabern erlesener Schmuck oder kostbares Mobiliar feilgeboten wurde. Teil: Jüdisches Leben in Salonika 3. Dezember 2020:Johannes Heil, Heidelberg"Vertreibung der jüdischen Gemeinde Kölns – vergleichende Zugänge"18.00 bis 19.30 Uhr, Donnerstag, 7. [90] Im Frühjahr 2013 sammelten zwei Initiativen Unterschriften, eine gegen das Bauvorhaben[91] und die andere dafür. Jump to navigation Jump to search. [87] Die Mikwe wurde bereits bei Grabungen Anfang der 1950er Jahre entdeckt, bis zur Vorbereitung der heutigen archäologischen Zone jedoch nicht weiter ausgegraben. Jüdisches Museum Wien. Dieses Verbot einer Ansiedlung wurde erst Ende des 18. Das unmittelbar dem Melatenfriedhof angrenzende, von einer hohen Mauer umgebene Grundstück ist weder von der Melatener Seite noch von der Straße Melatengürtel aus einzusehen. Die heute in der Körnerstraße angebrachte Tafel erinnert an die zerstörte Synagoge mit der ihr angeschlossenen Religionsschule: Zur rechten des ehemaligen Synagogengrundstücks befindet sich ein 1942 erbauter Luftschutzbunker, der seit 1995 unter Denkmalschutz steht. Richter und Anwälte wurden verhaftet, teilweise misshandelt, dann auf Müllwagen verladen und durch die Stadt gefahren. Geschehnisse, Gemeinden, Synagogen, Bethäuser, Mikwen, Schulen, Hospize und Begräbnisstätten im heutigen Stadtgebiet. Die ältesten Kölner Bankiers waren Juden, deren monopolartige Stellung um 1266 verbrieft wurde. [31] Im August 1349 war nicht nur der Sitz des Kölner Erzbischofs unbesetzt, sondern auch Karl IV. Vier Tage danach kam es zu Judenverfolgungen in der näheren Umgebung von Köln. Bei Grabungen im Kölner Rathausbezirk wurden 1953 zwei vollständig erhaltene Grabsteine an der Nordwestecke des Rathauses in einem großen Bombentrichter gefunden. Die römische Verwaltung geriet in eine Krise und das Kaiserhaus musste sich nach Alternativen umsehen. Die Hetze gegen das Judentum und gegen jüdische Kölner fand dagegen auf breiter Ebene, so etwa auch in antisemitischen Stücken des Hänneschen-Theaters[72] oder auch im Kölner Karneval, in dem nur einzelne Karnevalisten ein klares Profil gegen den Nationalsozialismus zeigten, statt. Film event in Münster, Germany by Cinema & Kurbelkiste Münster and Die Linse on Sunday, August 23 2020 Als Gebetshaus wurde bald ein durch die französischen Besatzer aufgehobenes Klarissen-Kloster in der Glockengasse eingerichtet. 1918 wurde der Friedhof geschlossen blieb aber im Besitz der Gemeinde. Lange genug wurden Planung und Finanzierung hinausgezögert. Januar 2021:Susanne Härtel, Potsdam"Jüdische Friedhöfe im mittelalterlichen Reich. Dem Neubau in der Glockengasse folgte aufgrund des Anwachsens der jüdischen Bevölkerung ein weiterer Bau. ©2014/2020 Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt am Main. April 1996 / [zusammengestellt von der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit]. Jüdisches Leben in Köln: Fühlen sich Juden in Köln bedroht? In Köln existiert eine der umfangreichsten jüdischen Bibliotheken des Mittelalters. Die jüdische Geschäftswelt sah optimistisch in die Zukunft. Januar 2021:Ursula Reuter, Köln"Nach 1424: Köln – eine Stadt ohne Juden? März mit tätlichen Angriffen von SA und SS auf jüdische Rechtsanwälte im Justizgebäude am Reichensperger Platz. Köln entwickelte sich bis zur Mitte des 19. Die liberale Synagoge in der Roonstraße wurde am 22. Jahrhunderts „Rabbi Vives“ erwähnt, der neben anderen auch die Gemeinde Deutz betreute. [30] Möglicherweise verliefen die Verhandlungen aber nicht für alle Interessensgruppen erfolgreich. [57], Als drittes und letztes Gotteshaus der Gemeinde entstand ein von der Stadt als Ersatz errichtetes Gebetshaus am Reischplatz 6. Graus 1987. Lesen Sie über eines der größten Denkmäler der Welt - die international bekannten Stolpersteine - Die begehbaren Denkmäler von Gunter Demnig.Viel Wissenswertes und Überraschendes erfahren Sie im Beitrag über die Kölner Stadtforscher.Spannend ist auch die Geschichte über einen besonderen Kölner Filmemacher: Der urbane Heimatfilmer.Machen Sie mit: Schreiben Sie ein Stück Stadtgeschichte mit! Publication : Köln : Böhlau, 2005. Im Verlauf der Märzrevolution 1848/49 kam neben den süd- und ostdeutschen Regionen sowie in Städten wie Berlin, Prag und Wien auch in Köln zu schweren antijüdischen Exzessen. von den Brincken 1978. Sein Hauptgeschäft war jedoch das Kreditwesen. Add tags for "Zwischen Dom und Davidstern : jüdisches Leben in Köln von den Anfängen bis heute". So wurde um 1300 mit dem Bau eines Mauerteils um das Judenviertel begonnen. Teil: Die Deportation von griechischen Juden nach Auschwitz 4. [35] Gilles Li Muisis Bericht prägte den Begriff „Judenschlacht“ für die Ereignisse jener Nacht. 1424 wurden die Juden „auf alle Ewigkeit“ aus der Stadt verbannt. [41] Bemerkenswert ist allerdings, dass man scheinbar sofort wieder eine ganze Gemeinde einrichten konnte und nicht erst, wie dieses aus vielen anderen, auch großen, Städten sonst überliefert ist, nur einige wenige Juden.[42]. [18] So ist etwa die sogenannte Judensau auf einer der Stuhlwangen des Kölner Domchores bekannt, die vermutlich aus den 20er Jahren des 14. Er begann in Köln bereits am 31. hat sich am 18.April 2018 im Gemeindehaus der Synagoge Köln gegründet. 1894 bewilligten die Stadtverordneten einen Baukostenzuschuss in Höhe von 40.000 Mark, sodass das Neubauprojekt in Angriff genommen werden konnte. Im Jahre 1146 wurden mehrere Juden bei Königswinter von einem aufgebrachten christlichen Mob erschlagen, kurz vor Beginn des Zweiten Kreuzzuges. Das 1915 eingeweihte Gebäude wurde nach erlittenen Kriegsschäden in veränderter Form wieder aufgebaut und diente dann, da es die jüdische Gemeinde Deutz nicht mehr gab, anderen Zwecken. Das Gotteshaus in der Körnerstraße hatte einen kleinen Vorhof, den mit Arkaden versehene Gebäude umstanden. [23] Für die Jahre nach 1320 sind allerdings zahlreiche religiös motivierte Judenfeindlichkeiten des Kölner Klerus bekannt, die sich besonders über die Privilegien der Kölner Juden ereiferten. Die Geschichte der Juden in Wien beginnt im 12. Bis dahin existierten 6 Synagogen sowie weitere Gemeinde- und Bethäuser in Köln. Sie alle wurden am 9. [20] Ratsbeschlüsse dokumentieren die Verschlechterung des innerstädtischen Klimas zwischen Christen und Juden. Am 20. Im Mai 1941 verfügte die Kölner Gestapo, die jüdischen Kölner in sogenannten Judenhäusern zusammenzulegen. Die sogenannte „Arisierung“ verlief in zwei Phasen. Diese Ereignisse sind vermutlich mit einer Verfolgungswelle von 1287/88 in Verbindung zu bringen. Die wenigen verbliebenen Juden bildeten im rechtsrheinischen Deutz den Anfang einer Gemeinde, deren Rabbiner sich später als „Landrabbiner von Köln“ bezeichneten. Siehe zum Beispiel die Stolpersteine vor der Blumenthalstraße 23 in Erinnerung an Siegmund, Helene und Walter Klein, Vorlage:Webachiv/IABot/www.koelnarchitektur.de, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Jüdische_Geschichte_in_Köln&oldid=205466789, Jüdische Geschichte (Nordrhein-Westfalen), Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-04, Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2018-04, „Creative Commons Attribution/Share Alike“, Gemeinde- und Bethäuser gab es vor allem in der Innenstadt, so südlich des Neumarkts in der Bayardsgasse, in der Thieboldsgasse und der Agrippastraße bis hin zur Quirinstraße hinter, Auf dem jüdischen Friedhof in Köln-Bocklemünd erinnern zwei Denkmäler an die jüdischen Opfer. Erzbischof Engelbert II. Eine Auswahl aus den Beständen des Kölnischen Stadtmuseums, Köln 2010, S. 111-117 und 356-407. Jahrhundert in einem Viertel nahe dem heutigen Rathaus angesiedelt. Allerdings werden Nachrichten aus dem Süden über ihre verheerende Auswirkung auch am Rhein schon wesentlich früher eingetroffen sein. Auf der Website der Synagogen-Gemeinde Köln. Der letzte Erlass dieser Judengesetze war die von Kurfürst Joseph Clemens verkündete Ordnung aus dem Jahr 1700. Der von den Franzosen eingeführte Code civil beinhaltete die Gleichheit vor dem Gesetz, individuelle Freiheitsrechte sowie die Trennung von Staat und Kirche. Ein ziemlich jüdisches Leben : Säkulare Identitäten im Spannungsfeld interreligiöser Beziehungen. Die Grabsteine des Friedhofes sind sehr schlicht und überwiegend mit hebräischen Schriftzeichen versehen. Stanford Libraries' official online search tool for books, media, journals, databases, government documents and more. Jüdisches Leben und Lieben a 1 412 membres. November 2020:Tanja Potthoff und Michael Wiehen, MiQua - LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln und Stadt Köln "Mittelalterliches Jüdisches Viertel in Köln: Geschichte – Topographie – Archäologie"18.00 bis 19.30 Uhr, Donnerstag, 3. [80] Saved in: Bibliographic Details; Main Author: Dreyfus, Madeleine. Die Gemeinde wurde zu einem kleinen jüdischen „Viertel“ im Bereich Mindener- und Hallenstraße. Holocaust, Jewish (1939-1945) -- Germany -- Cologne. Essayistische Schriften und Reden 1: 1952–1963, Zionistischen Vereinigung für Deutschland, Israelitisches Asyl für Kranke und Altersschwache, Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschland, Literatur von und über Jüdische Geschichte in Köln, Geschichte der Jüdischen Liberalen Gemeinde Köln, Die Geschichte der Kölner Gemeinde von Alexander Tyurin auf der Website der Synagogen-Gemeinde Köln, Kommentar: Köln braucht ein Jüdisches Museum. Viele hören nach dem Jahr 1349 auf zu bestehen. Franzheim, L.: Juden in Köln (Anm. In dieser Nacht drang ein aufgebrachter Mob in das Judenviertel ein und ermordete die meisten Bewohner. Sein Werk fand jedoch wenig Anklang; die Juden in Deutschland, insbesondere in Großstädten wie Köln betrachteten Deutschland als ihre Heimat und als ihr Vaterland.[68]. König Karl IV., hatte sich bis zum 19. Hendrik Mäkeler: Der Schatz des Joel ben Uri Halewi. Dieter Corbach, Die Jawne zu Köln: zur Geschichte des ersten jüdischen Gymnasiums im Rheinland und zum Gedächtnis an Erich Klibansky, 1900–1942. Das Bad hatte eine Verbindung zum Rheingewässer. Februar 2021:Hartmut Leppin, Frankfurt"Die Ersterwähnung einer jüdischen Gemeinde zu Köln und die Politik Kaiser Konstantins des Großen"18.00 bis 19.30 Uhr, MiQua. Bedingt durch den Bau der Hängebrücke im Jahr 1913/14, die nach dem Reichspräsidenten Hindenburg benannt wurde, musste das Gebetshaus aufgegeben werden, es wurde niedergelegt. September 1959 wurde die wiederhergestellte Synagoge eingeweiht. hatte dieses sogenannte Kölner Judenprivileg an der Außenseite der Domschatzkammer gar in Stein meißeln lassen. Presseecho : Bericht, Interviews : Kongress, Der Anfang nach dem Ende : jüdisches Leben in Deutschland 1945-1995 in Köln vom 22.-24. Aber wie funktioniert die jüdische Gemeinde? Sie wurden beschuldigt, für die Pest verantwortlich zu sein. Contact Imprint Einblicke in den städtischen Alltag einer multi-religiösen Gesellschaft"18.00 bis 19.30 Uhr, Donnerstag, 14. Mai 1096 fielen in Mainz Hunderte von Juden Gewaltexzessen zum Opfer. Unmittelbar vor den Transporten dienten die Messehallen in Köln-Deutz als Sammellager. Als dieser dem starken Anwachsen der Gemeinde in der Mitte des 19. März 1899 eingeweiht. Die Stadt gedenkt an vielen Orten den Opfern des Holocaust und den zerstörten Synagogen. Jüdisches Leben in Köln. Sie hatte Bestand bis zur neuen Gesetzgebung, als es auch im rechtsrheinischen Deutz zur Einführung des französischen Zivilrechts kam. Von den ehemals 19.500 jüdischen Bürgern Kölns wurden etwa 11.000 Opfer der NS-Zeit, sie wurden ermordet. Die diesem Gotteshaus zugehörige Mikwe, das wie ein Brunnen tief angelegte Ritualbad, ist möglicherweise noch heute unter der Aufschüttung der Brückenrampe (Deutzer Brücke) vorhanden. [88] Über den Fundamenten der ersten Synagogen und der Mikwe soll zwischen historischem Rathaus und Wallraf-Richartz-Museum der oberirdische Bau des Jüdischen Museums entstehen. Das ergangene preußische „Edikt“ galt nicht überall. Main author: Dreyfus, Madeleine, (Author) Corporate Authors: Ebook Central Academic Complete. Im Mittelalter gab es in Köln die folgenden jüdischen Gemeinden, Synagogen, Mikwen, Schulen, Hospize und Begräbnisstätten: Für das Jahr 1212 erwähnt eine Urkunde des Heiligen Engelbert, zu der Zeit Propst des Stiftes St. Severin, „dass vor 38 Jahren Ritter Ortliv fünf Joch Landes auf dem Judenkirchhof, die er vom Stift St. Severin zu Lehen trug, diesem resigniert (zurückübertragen) habe; dass sie dann den Juden gegen jährlichen Zins von vier Denaren überlassen seien und Ortliv jetzt darauf keine Ansprüche machen könne.“[43] 1266 sicherte Erzbischof Engelbert II. Des Weiteren kann man für die 1320er Jahre vermuten, dass mancher Kölner versuchte, sich den Zahlungsverpflichtungen gegenüber jüdischen Gläubigern durch die Berufung auf die kirchliche Gesetzgebung zu entziehen. Das Krankenhaus überstand die NS-Zeit und entging der Zerstörung durch die Bomberangriffe. In der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag 1959 wurden die Synagoge und das Kölner Mahnmal für die Opfer des Naziregimes von zwei später gefassten Mitgliedern der rechtsextremen Deutschen Reichspartei geschändet. Die Synagoge wurde mit schwarzer, weißer und roter Farbe beschmiert, wobei Hakenkreuze und die Losung „Juden raus“ angebracht wurden.[81]. Toch 1992 S. 30ff. Auf ihm fanden ab 1698 erste Bestattungen statt. Köln (især på ældre dansk: Køln, engelsk/fransk: Cologne) er Tysklands fjerde største by efter Berlin, Hamborg og München og har et indbyggertal på 1.085.664 (2019) . [69] Zum Ende des Krieges 1918 übernahm Adolf Kober in Köln, in einer der damals größten jüdischen Gemeinden Deutschlands, die Stelle eines Gemeinderabbiners. Die Synagoge Roonstraße bot nach ihrer Fertigstellung 1899 rund 800 Männern sowie auf einer Galerie 600 Frauen Platz. S. 156; So sind für die Zeit vor diesem Pogrom 1010 jüdische Gemeinden im Deutschen Reich nachgewiesen. Die Juden und ihre Habe seien durch Schutz- oder Trostbriefe geschützt, diese müsse man einhalten. Es werden Schwerpunkte und Ergebnisse der aktuellen Forschung gezeigt. Schreiben Sie ein Stück Stadtgeschichte mit. Die dort Bestatteten wurden nach Bocklemünd umgebettet. Bihl, Wolfdieter, Die Juden in der Habsburgermonarchie 1848–1918, in: Zur Geschichte der Juden in den östlichen Ländern der Habsburgermonarchie. Happy birthday Hans Kelsen! Der Verein 321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V. Der Straßburger Rat berief sich auf den Landfrieden und forderte alle Bündner auf, die Juden in ihren Gebieten zu töten. Dezember 2020:Elisabeth Hollender, Frankfurt"Beschriebene Schiefertafeln des 14. Jüdisches Leben in der Habsburgermonarchie "Die Exzesse in Nachod", Zeitungsillustration aus Das Interessante Blatt vom 20. [47] Saved in: Bibliographic Details; Main Author: Dreyfus, Madeleine. Im Dezember des Jahres 1913 wurde bei Arbeiten zur Beseitigung der „Schiffsbrückenstraßenbahnlinie“ in Deutz an der „Freiheitsstraße“ eine Mikwe unter der alten Synagoge der jüdischen Gemeinde freigelegt. 拾 Chanukka Spiel der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen Ein erstes Gotteshaus der Mülheimer Gemeinde wurde bei dem Eisgang von 1784 wie auch das in Deutz zerstört. Das neue Haus, das auch von den Kölnern positiv bewertet wurde, bot im Gebetsraum Sitzplätze für 226 Männer und 140 Frauen. Das Bauwerk wurde während des letzten Krieges stark beschädigt, hatte aber als einziges der jüdischen Gotteshäuser die nötige noch vorhandene Substanz für einen Wiederaufbau. Der jüdische Bevölkerungsanteil in Ehrenfeld umfasste etwa 2000 Personen. Nach 1945 hat sich in Köln wieder ein reiches jüdisches Leben mit einer großen Synagogen-Gemeinde entwickelt. [21] Die Pogromwelle betraf auch andere Städte des Reiches. Sie war das erste und einzige jüdische Gymnasium im Rheinland. November 2020 um 08:31 Uhr bearbeitet. Zudem sei der Vorwurf, die Juden hätten die Brunnen vergiftet und so die Pest verursacht, in keinem einzigen Fall nachgewiesen. Auch wenn zu dieser Zeit eine Reihe jüdischer Geschäftsleute schon einen wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg erlebten – Oppenheim jr. wurde einstimmig zum Mitglied der Handelskammer gewählt und hatte somit als erster Jude wieder ein öffentliches Amt inne – war ihr rechtlicher Status noch unsicher. Auch einige jüdische Kölner, deren Namen noch heute geläufig sind, fanden hier auf der noch heute erhaltenen Begräbnisstätte am Judenkirchhofsweg in Deutz (Köln) ihre letzte Ruhe. Originally due to open its doors in 2021, the opening date of the "MiQua — LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln" at the Rathausplatz in Cologne has been postponed until 2024. The Carol Burnett Show Official Recommended for you Jahrhundert, was Wien zu einer der ältesten jüdischen Besiedlungen und zur ältesten jüdischen Gemeinde im heutigen Österreich macht. Je länger jüdische Geschäftsleute dem so ausgeübten Druck standhielten, umso geringer fiel die Entschädigung aus, die man ihnen für ihr Eigentum anbieten musste. Jahrhunderts aufgehoben. Jahrhunderts ein „gediegenes“, von wohlhabenden Bürgern geschätztes Wohn- und Geschäftsviertel. 23) S. 82f. Den ersten Beleg für jüdisches Leben in Deutschland gab es im Jahr 321 in Köln, als die Berufung von Juden in den Stadtrat gestattet wurde. Stolpersteine – eine Außenansicht. 10–1250667 Köln. Recent Post by Page. Aus diesem Jahr stammt auch ein städtischer Schutzbrief, der den zugezogenen Juden Freiheit von allen Rechtsansprüchen bei dem Pogrom getöteter Juden zusichert. 1. Publication : Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht, 2006 Description matérielle : 1 vol. Jüdisches Leben in Issum Derwesten.de … Uhr für Besucher geöffnet. [46] Das jüdische Leben war hier sehr starken Schwankungen unterworfen, unter denen der Holocaust des nationalsozialistischen Regimes negativ herausragt. In der ersten ab dem Januar 1933 bis zum November 1938 waren es die „freiwilligen Arisierungen“. Danach erhalten Sie eine Mail mit dem Link, über den Sie die Vorträge verfolgen können. zur erneuten Ansiedlung von Juden in Köln. In der Ottostraße befand sich dann ab 1949 vorübergehend auch die Synagoge, bis die Gemeinde 1959 in das instandgesetzte neoromanische Gotteshaus an der Roonstraße umziehen konnte. [76] Am Ende dieser Maßnahmen ging man zur Verfolgung und Deportation der Kölner Juden über. Jüdische Kinder durften nun keine deutschen Schulen mehr besuchen. „keine große Stadt ist vom Krieg so schwer getroffen wie Köln. Ein wunderschönes jüdisches Gebetbuch aus dem mittelalterlichen Köln; Germania Judaica – Kölner Bibliothek zur Geschichte des Deutschen Judentums e.V. Und dabei hatte sie von allen deutschen Großstädten es am wenigsten verdient; denn nirgendwo ist dem Nationalsozialismus bis 1933 so offener und seit 1933 so viel geistiger Widerstand geleistet worden.“; Konrad Adenauer, März 1946, zitiert nach Werner Jung: „(...) und es ist gewiss kein Zufall, daß Hitler sich keiner Stadt so wenig wohl gefühlt hat, wie in Köln; die Souveränität der Bevölkerung liegt so sehr in der Luft, daß kein Tyrann, kein Diktator sich in Köln wohlfühlen kann“; Heinrich Böll, Werke; Hrsg. [37], Einige vertriebene Überlebende aus der Stadt suchten jenseits des Rheins Zuflucht. Besonders König Karl IV. Auch im Ausland wird die Münchner Debatte um die Stolpersteine inzwischen verfolgt. Um 1899 fand dort auch eine erste Bestattung statt. Dezember 2020 um 15:23 Uhr NRW : Themenjahr soll jüdisches Leben in NRW sichtbar machen Essen/Köln Mit einer Reihe von Projekten wollen … Später entstanden so neue kleine Gemeinden, die mit den Jahren heranwuchsen. Die Anfänge der Deutzer Gemeinde waren recht bescheiden. Weitere Informationen über das Thema jüdisches Leben und die Synagoge erhalten Interessierte auch beim Arbeitskreis Jüdisches Bethaus, Johannes van Leuck, 02835 /3913 oder unter der E-mail-Adresse: van_leuck@gmx.de. Jahrhundert / Yvonne Kleinmann. : Regesta Imperii VIII, Köln-Wien 1991, Nr. So war es 1798 „Josef Isaak“ aus Mülheim, der sich als erster Jude wieder in Köln niederlassen durfte. More options … Geschichte in Köln Zeitschrift für Stadt- und Regionalgeschichte Heinig, P.-J. 3, Nr. Dass letzterer in der Judenverfolgung des Jahres 1349 in Köln eine wichtige Rolle spielte, geht aus den Quellen hervor. Mehr Informationen zum Jubiläum finden Sie auf der Webseite: www.1700jahre.de. Ennen, L. u. Eckertz, G.: Quellen zur Geschichte der Stadt Köln, Bd. So gilt das an den Kölner Stadtrat ergangene Dekret Kaiser Konstantins des Jahres 321, das auch Juden die Berufung in die „curia“ erlaubte, bzw. Man sah Handschriftliches oder Gedrucktes mit unterschiedlichsten Parolen, so zum Beispiel: Category:Jüdisches Wohlfahrtszentrum (Köln) From Wikimedia Commons, the free media repository. April 1933, dem Tag des „Judenboykotts“, postierten sich auch in Köln uniformierte Angehörige von NS-Organen vor jüdischen Geschäften und hinderten die Kunden am Zutritt. [6] Auch in Andernach,[7] Altenahr,[8] Bonn[9] und Lechenich[10] wurden Juden getötet und ihre Häuser teils geplündert.